Das Wort 'Minimalismus' wird oft missverstanden. Viele denken an kahle Wände, kalten Beton und Leere. Die italienische Interpretation ist ganz anders.
Italienischer Minimalismus beginnt mit dem Material. Die Textur einer Calacatta-Marmorplatte, die Maserung eines Nussbaumfurniers, das Gewicht eines massiven Eichenrahmens - das sind die Details, die einem minimalen Raum Wärme und Reichtum verleihen.
Dann kommen die Proportionen. Schließlich: Zurückhaltung mit Zweck. Jedes Element im Raum muss seinen Platz verdienen.


